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Prinzipien

Prinzipien verstehen wir im Sinne von Edgar H. Schein (Organizational Culture and Leadership, 2004) als die Basisannahmen oder die Leitgedanken, die als „theories-in-use“ unsere Werte und unser Verhalten entscheidend prägen.

Sowohl Personen als auch Organisationen verfügen über Prinzipien. Im Falle von Organisationen sind es Basisannahmen, die die Kultur einer Organisation entscheidend prägen und von den meisten Menschen innerhalb dieser Organisation getragen werden.

Unsere Organisation arbeitet nach folgenden Prinzipien (diese Prinzipien orientieren sich an den von Edgar H. Schein vorgeschlagenen Dimensionen einer Organisationskultur):

Realität und Wahrheit

Innovation entsteht durch die Kreativität des Individuums im Dialog mit seiner Umwelt: Dialog ist das Mittel der Wahl um Ideen zu kreieren und deren Qualität zu sichern. Die systematische Ausarbeitung erfolgt durch das Individuum.

Vielfalt führt zu einem größeren „Suchraum“. Intuition des Einzelnen extrahiert das „Richtige“ aus dem Suchraum und abstrahiert die Strukturen.

Zeit

Unsere Arbeit orientiert sich an der aktuellen Aufgabenstellung, wobei wir die Auswirkungen in die Zukunft berücksichtigen.

Die Beobachtung der Aktivitäten in der Gegenwart liefert die Muster für eine bewusste Gestaltung der Strukturen der Zukunft. Es ist das Ziel, in der Gegenwart die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Zukunft einfacher wird. Hierbei unterstützen uns Modelle, Methoden, Verfahren, Schemata und Systeme.

Entsprechend ihrer Stärken, Temperamente und Aufgabe unterstützen wir Menschen darin, in der für sie geeigneten Zeit zu leben. Z.B. benötigen Forscher und Entwickler eine monochrone Zeit, um produktiv arbeiten zu können. Vertrieblich aktive Menschen arbeiten vorwiegend in einer polychronen Zeit.

Projekte im Bereich Ingenieurwissenschaften oder Informationstechnologie begünstigen eine eher planende Zeitorientierung. Projekt mit hohem Innovationsanteil benötigen eine sich entwickelnde Zielorientierung. Der Respekt gegenüber der Zeit eines Anderen erfordert die Einhaltung von zeitlichen Vereinbarungen. Temporale Asymmetrie wird bewusst ausgestaltet: Entwickler sind hinsichtlich ihrer Zeitgestaltung anders zu behandeln als Manager. Entwickler leben vorwiegend in einer monochronen Zeit, Manager in einer polychronen Zeit.

Raum

Kreative Arbeit erfordert Konzentration in Zeit und Raum.

Menschliche Natur

Temperament und Talente sind die Basis der persönlichen Weiterentwicklung. Weiterentwicklung mit einem Fundament in Temperament und Talent ist kurzweilig, effizient und effektiv.

Menschliche Aktivitäten

„Forschen“ und Zielorientierung gehören im Sinne einer effizienten und effektiven Arbeit zusammen. Jeder ist für seine Aufgaben selbst verantwortlich und teilt sich seine Zeit und seinen Raum selbst ein. Wichtig ist das Ergebnis.

Persönliche Verantwortung ist die zentrale Voraussetzung für eine zielorientierte Arbeit in Zeit, Kosten und Qualität.

Probleme werden methodisch und systematisch behandelt. - Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie.

Jedem bleibt es selbst überlassen, wie der Übergang zwischen Arbeit und Privatleben ausgestaltet wird.

Menschliche Beziehungen

Der gegenseitige Austausch von Ideen stützt die Individualität jedes Einzelnen. Kollektive Ideen (Collective Mind) werden bewusst zur Bildung eines gemeinsamen Verständnis eingesetzt.

Vertrauen ist die Basis jeglicher Beziehung. Es wird keine Vermischung von privat und öffentlicher Sphäre eingefordert. Die Work-Life Balance ist ein zentraler Pfeiler eines erfüllten Lebens.

Jeder ist für sich, seine Aufgabe und seine Weiterentwicklung verantwortlich. Der Respekt gegenüber dem anderen erfordert den Verzicht auf Machtstrukturen. Führung erfordert die Ausrichtung an einem Ziel und der Verzicht auf eine dominante Individualität.

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Blog Theorie und Praxis

Neuer Einträge "Made in Germany - Management am Scheidewef" zum Spiegel Beitrag 34/2017 über den Flughafen BER  in meinem Blog "Theorie und Praxis".

 

 

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